Collage verschiedener Bilder von VeranstaltungenFORUM

Unten finden Sie die Termine und detaillierten Informationen zu unseren aktuellen Veranstaltungen. Sie möchten keine Veranstaltung verpassen? Der freundliche Kalenderassistent stellt Ihnen regelmäßig die Inhalte unseres Veranstaltungskalenders zusammen und verschickt diese per E-Mail (einfach anmelden!)

Eine Übersicht zum Angebot des Studium Generale finden Sie zudem hier.

 
Filter…
zurücksetzen
Zielgruppe
Veranstaltungsart
Datum
zurücksetzen
Mittwoch, 09. Dezember 2026
15:45 - 17:15 
Data Literacy: Lösen „Privacy Enhancing Technologies“ den Widerspruch zwischen Datennutz und Datenschutz?
Vortrag
Geb. 50.28 InformatiKOM II, R 010 (SR 2)
Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, Leiter der KASTEL-Forschungsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“, Sprecher und Initiator des Instituts für Informationssicherheit und Verlässlichkeit (KASTEL) und Direktor für Innovation, Strategie und Transfer am FZI

Der Umgang mit Daten birgt auch Risiken für die Privatsphäre. Im Vortrag werden sogenannte „Privacy Enhancing Technologies“ (PETs) vorgestellt, die ein wichtiges Werkzeug für den effektiven Umgang mit sensiblen Daten sein können. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob PETs den Widerspruch zwischen der Nutzung von (sensiblen) Daten und den Anforderungen des Datenschutzes lösen können.
 
---------------------
Anmeldung für Einzeltermine
Studierende, Promovierende, Mitarbeitende und registrierte Gasthörende am KIT können vorbehaltlich freier Plätze an Einzelterminen der Ringvorlesung teilnehmen.
Melden Sie sich in diesem Fall bitte per E-Mail an dataliteracy∂forum kit edu für die entsprechenden Termine an.
 
Bitte beachten Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme unter https://www.forum.kit.edu/dali.php#rv.

Donnerstag, 10. Dezember 2026
18:00 - 19:30 
Colloquium Fundamentale: Wenn KI Therapien empfiehlt: Wie gerecht ist die Medizin der Zukunft?
Vortrag
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Dr. Dana Mahr, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)

Unsere medizinische Versorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Gegenwärtig hat die deutsche Bundesregierung dem Gesundheitssystem drastische Sparmaßnahmen auferlegt und zahlreiche Leistungen gekürzt oder gestrichen. Damit wächst die Sorge, ob wir in Zukunft weiterhin gut versorgt sein werden. Zuversichtlich stimmen dagegen die nahezu täglich verkündeten Neuigkeiten aus der Forschung. Getrieben von Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz, der Biotechnologie und der Robotik werden die Grenzen des diagnostisch und therapeutisch Machbaren in einem rasanten Tempo verschoben. Diese Fortschritte geben Hoffnung, werfen aber auch Fragen danach auf, wie die zukünftige medizinische Versorgung gerecht und menschlich bleibt. Werden wir mit Innovationen die gegenwärtigen Probleme unseres Gesundheitssystems lösen können – die Unterfinanzierung, der Fachkräftemangel und der Mangel an Therapieplätzen für psychische Erkrankungen – oder schaffen wir damit gar neue Schieflagen?
Wie führende Expertinnen und Experten in die Zukunft der Medizin blicken, können Sie im Colloquium Fundamentale „Am Puls der Zukunft. Perspektiven auf Medizin und Gesundheitssystem von morgen“ im Wintersemester 2026/2027 erfahren, das im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt steht. Zusätzlich ist das Colloquium Fundamentale in diesem Semester Side-Event der Wissenschaftsreihe EFFEKTE, der Stadt Karlsruhe.
Wir hören, welche biomedizinischen und technischen Entwicklungen das Heilen und Pflegen revolutionieren, welche Rolle umfangreiche Patientendaten für Diagnosen und Therapien spielen und was es bedeutet, dass für Frauen bislang weitaus weniger Daten vorhanden sind. Außerdem wollen wir uns mit der Frage befassen, wie effizient unser Gesundheitssystem sein kann und soll und welche ethischen Fragen KI-basierte Anwendungen aufwerfen.
 
Abstract
 
Künstliche Intelligenz soll Diagnosen verbessern, Behandlungen personalisieren und Ärztinnen und Ärzte bei Therapieentscheidungen unterstützen. Digitale Patientenzwillinge versprechen sogar, mögliche Krankheitsverläufe und die Wirkung unterschiedlicher Behandlungen vorab zu simulieren. Doch worauf beruhen solche Empfehlungen? Und: für wen funktionieren sie tatsächlich?
Der Vortrag beleuchtet die Chancen und ethischen Spannungsfelder KI-gestützter Therapieberatung. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Verantwortung, Transparenz, Datenqualität und Gerechtigkeit: Was geschieht, wenn bestimmte Bevölkerungsgruppen in medizinischen Daten nicht ausreichend repräsentiert sind? Wie verändern algorithmische Empfehlungen das Verhältnis zwischen medizinischem Fachpersonal und Patientinnen und Patienten? Und wie können die Menschen, die von diesen Technologien betroffen sind, an ihrer Entwicklung und Gestaltung beteiligt werden?
Dabei soll es nicht um eine einfache Gegenüberstellung von medizinischem Fortschritt und technologischem Risiko gehen. Vielmehr möchte ich gemeinsam mit dem Publikum der Frage nachgehen, unter welchen Bedingungen KI zu einer menschenzentrierten, inklusiven und gesellschaftlich verantwortbaren Medizin der Zukunft beitragen kann.
 
Foto: © Victor Moussa/stock.adobe.com
 

Mittwoch, 16. Dezember 2026
15:45 - 17:15 
Data Literacy: The People in People Analytics: Potentiale und Risiken von algorithmischen Systemen in der Personalführung
Vortrag
online (ZOOM)
Dr. Miriam Klöpper, Postdoktorandin in der Forschungsgruppe Wirtschaftsinformatik, Norwegian University of Science and Technology (NTNU), Trondheim, Fakultät für Informationstechnik und Elektrotechnik

In weiten Teilen des Personalmanagements kommen immer häufiger sogenannte People-Analytics-Anwendungen zum Einsatz. Basierend auf algorithmischen Auswertungen sollen diese Anwendungen automatisiert beispielsweise Produktivität der Beschäftigten ermitteln, geeignete Teamzusammensetzungen und ungewollte Fluktuation prognostizieren oder auch Lebensläufe von Bewerberinnen und Bewerber auswerten. Dabei analysieren die Anwendungen sowohl historisch im Unternehmen gewachsene Datensätze, sammeln aber auch kontinuierlich von Arbeitnehmende ganz nebenbei generierte Daten, wie die Anzahl der gesendeten Emails oder geführten Telefonate bis hin zu Mausbewegungen oder Tastenanschlägen. Während Befürwortende der Systeme in diesen vor allem Neutralität und Fairness sehen, kommen einige Forschende zu dem Schluss, dass die Nachteile der Technologie die positiven Aspekte deutlich überwiegen. Im Vortrag werden die algorithmischen Systeme und die zugrundeliegenden Datensammlungen betrachtet und dabei deren Potentiale und Risiken erörtert.
 
---------------------
Anmeldung für Einzeltermine
Studierende, Promovierende, Mitarbeitende und registrierte Gasthörende am KIT können vorbehaltlich freier Plätze an Einzelterminen der Ringvorlesung teilnehmen.
Melden Sie sich in diesem Fall bitte per E-Mail an dataliteracy∂forum kit edu für die entsprechenden Termine an.
 
Bitte beachten Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme unter https://www.forum.kit.edu/dali.php#rv.
 
 

Mittwoch, 13. Januar 2027
15:45 - 17:15 
Data Literacy: Informationssouveränität nach dem generativen Turn: KI-Kompetenzvermittlung an der KIT-Bibliothek
Vortrag
Geb. 50.28 InformatiKOM II, R 010 (SR 2)
Kevin Schumacher M.A., Leitung des AInformationLiteracy Lab der KIT-Bibliothek

 
 
 
---------------------
Anmeldung für Einzeltermine
Studierende, Promovierende, Mitarbeitende und registrierte Gasthörende am KIT können vorbehaltlich freier Plätze an Einzelterminen der Ringvorlesung teilnehmen.
Melden Sie sich in diesem Fall bitte per E-Mail an dataliteracy∂forum kit edu für die entsprechenden Termine an.
 
Bitte beachten Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme unter https://www.forum.kit.edu/dali.php#rv.
n.

Donnerstag, 14. Januar 2027
18:00 - 19:30 
Colloquium Fundamentale: Humanoide Roboter: Verkörperte Künstliche Intelligenz als Assistenz in der Pflege
Vortrag
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Prof. Dr. Tamim Asfour, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR)

Unsere medizinische Versorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Gegenwärtig hat die deutsche Bundesregierung dem Gesundheitssystem drastische Sparmaßnahmen auferlegt und zahlreiche Leistungen gekürzt oder gestrichen. Damit wächst die Sorge, ob wir in Zukunft weiterhin gut versorgt sein werden. Zuversichtlich stimmen dagegen die nahezu täglich verkündeten Neuigkeiten aus der Forschung. Getrieben von Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz, der Biotechnologie und der Robotik werden die Grenzen des diagnostisch und therapeutisch Machbaren in einem rasanten Tempo verschoben. Diese Fortschritte geben Hoffnung, werfen aber auch Fragen danach auf, wie die zukünftige medizinische Versorgung gerecht und menschlich bleibt. Werden wir mit Innovationen die gegenwärtigen Probleme unseres Gesundheitssystems lösen können – die Unterfinanzierung, der Fachkräftemangel und der Mangel an Therapieplätzen für psychische Erkrankungen – oder schaffen wir damit gar neue Schieflagen?
Wie führende Expertinnen und Experten in die Zukunft der Medizin blicken, können Sie im Colloquium Fundamentale „Am Puls der Zukunft. Perspektiven auf Medizin und Gesundheitssystem von morgen“ im Wintersemester 2026/2027 erfahren, das im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt steht. Zusätzlich ist das Colloquium Fundamentale in diesem Semester Side-Event der Wissenschaftsreihe EFFEKTE, der Stadt Karlsruhe.
Wir hören, welche biomedizinischen und technischen Entwicklungen das Heilen und Pflegen revolutionieren, welche Rolle umfangreiche Patientendaten für Diagnosen und Therapien spielen und was es bedeutet, dass für Frauen bislang weitaus weniger Daten vorhanden sind. Außerdem wollen wir uns mit der Frage befassen, wie effizient unser Gesundheitssystem sein kann und soll und welche ethischen Fragen KI-basierte Anwendungen aufwerfen.
 
Abstract
 
Humanoide Roboter erleben derzeit enorme Fortschritte: Sie laufen, rennen, balancieren und lernen zunehmend selbstständig. Damit rückt eine Frage in greifbare Nähe, die angesichts des demografischen Wandels und des Personalmangels in der Pflege immer drängender wird: Können solche Systeme hier unterstützen? Der Vortrag zeigt anhand der am KIT entwickelten ARMAR-Roboter, wie KI-basierte humanoide Roboter fehlende Arbeitskräfte kompensieren können, indem sie Pflegekräfte bei wiederkehrenden, körperlich belastenden Tätigkeiten entlasten – nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als Assistenz, die Freiraum für die eigentliche zwischenmenschliche Pflege schafft. Dabei wird deutlich: Neben beeindruckenden Fortschritten bestehen weiterhin große Herausforderungen, etwa bei Manipulation, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit. Der Vortrag ordnet ein, was humanoide Assistenzroboter in der Pflege heute schon leisten können – und was noch Zukunftsmusik ist.
 
Foto: © Victor Moussa/stock.adobe.com
 

Mittwoch, 20. Januar 2027
15:45 - 17:15 
Data Literacy: Datenintensives Rechnen und KI-Anwendungen ermöglichen
Vortrag
Geb. 50.28 InformatiKOM II, R 010 (SR 2)
Dr. Jörg Meyer, Abteilungsleiter der Abteilung Data Analytics, Access and Applications (D3A), Scientific Computing Center (SCC), KIT

Big Data, Data Analytics, Künstliche Intelligenz und Cloud Computing bestimmen weiterhin viele Aspekte im heutigen Leben in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Aktivitäten des Scientific Computing Center (SCC) des KIT in diesen Themenbereichen, welche die Generierung von Wissen aus Daten ermöglichen und unterstützen.
 
 
---------------------
Anmeldung für Einzeltermine
Studierende, Promovierende, Mitarbeitende und registrierte Gasthörende am KIT können vorbehaltlich freier Plätze an Einzelterminen der Ringvorlesung teilnehmen.
Melden Sie sich in diesem Fall bitte per E-Mail an dataliteracy∂forum kit edu für die entsprechenden Termine an.
 
Bitte beachten Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme unter https://www.forum.kit.edu/dali.php#rv.

mehr…
alle