Colloquium Fundamentale im Wintersemester 2026/2027

Eine Roboterhand mit Stethoskop hört ein Herz ab.Victor Moussa/stock.adobe.com

Am Puls der Zukunft. Perspektiven auf Medizin und Gesundheitssystem von morgen

Unsere medizinische Versorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Gegenwärtig hat die deutsche Bundesregierung dem Gesundheitssystem drastische Sparmaßnahmen auferlegt und zahlreiche Leistungen gekürzt oder gestrichen. Damit wächst die Sorge, ob wir in Zukunft weiterhin gut versorgt sein werden. Zuversichtlich stimmen dagegen die nahezu täglich verkündeten Neuigkeiten aus der Forschung. Getrieben von Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz, der Biotechnologie und der Robotik werden die Grenzen des diagnostisch und therapeutisch Machbaren in einem rasanten Tempo verschoben. Diese Fortschritte geben Hoffnung, werfen aber auch Fragen danach auf, wie die zukünftige medizinische Versorgung gerecht und menschlich bleibt. Werden wir mit Innovationen die gegenwärtigen Probleme unseres Gesundheitssystems lösen können – die Unterfinanzierung, der Fachkräftemangel und der Mangel an Therapieplätzen für psychische Erkrankungen – oder schaffen wir damit gar neue Schieflagen?

Wie führende Expertinnen und Experten in die Zukunft der Medizin blicken, können Sie im Colloquium Fundamentale „Am Puls der Zukunft. Perspektiven auf Medizin und Gesundheitssystem von morgen“ im Wintersemester 2026/2027 erfahren, das im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt steht. Zusätzlich ist das Colloquium Fundamentale in diesem Semester Side-Event der Wissenschaftsreihe EFFEKTE, der Stadt Karlsruhe.

Wir hören, welche biomedizinischen und technischen Entwicklungen das Heilen und Pflegen revolutionieren, welche Rolle umfangreiche Patientendaten für Diagnosen und Therapien spielen und was es bedeutet, dass für Frauen bislang weitaus weniger Daten vorhanden sind. Außerdem wollen wir uns mit der Frage befassen, wie effizient unser Gesundheitssystem sein kann und soll und welche ethischen Fragen KI-basierte Anwendungen aufwerfen.

Wir freuen uns, Sie beim Colloquium Fundamentale begrüßen zu dürfen!

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig (außer für Studierende, die einen Leistungsnachweis erwerben möchten, s.u.).



Wissenschaftliche Leitung: Dr. Doris Teutsch
Organisation: Leonie Klein, M.M., M.A.

Das Colloquium Fundamentale wird durch den KIT Freundeskreis und Fördergesellschaft e.V. gefördert.

 

Hinweis für Studierende

Studierende, die im Wintersemester 2026/27 einen Leistungsnachweis erwerben möchten, nehmen regelmäßig an der Vortragsreihe teil und beteiligen sich aktiv an der Diskussion. Zudem fertigen sie zwei Lernprotokolle zu zwei der besuchten Sitzungen an.


Studierende, die die Veranstaltung im Rahmen des Begleitstudiums Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft belegen oder auch davon unabhängig 3 LP erwerben möchten, beantworten zusätzlich noch eine Leitfrage (6000 Zeichen) in Form eines Essays. Die Liste der Leitfragen wird zu Semesterbeginn im ILIAS-Kurs des Colloquium Fundamentale für angemeldete Studierende veröffentlicht.

 

Informationen zum Erwerb von Leistungspunkten

 

Anmeldung für Studierende über SignMeUp

 

 

 

Veranstaltungsübersicht

Transplantation der Zukunft: Organe aus dem Drucker

Donnerstag, 5. November 2026, 18 Uhr
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12

Prof. Dr. Ute Schepers
Wissenschaftliche Sprecherin des KIT-Zentrums Health Technologies 

 

Abstract

Der 3D-Biodruck eröffnet die Möglichkeit, lebende Gewebe und Organstrukturen Schicht für Schicht nach einem digitalen Modell aufzubauen. Spezielle Biotinten aus Biomaterialien und Zellen werden dabei genutzt, sodass Gewebe mit definierter Architektur, Durchblutung und mechanischen Eigenschaften entstehen. Solche gedruckten Strukturen dienen heute bereits als humane Mini-Organe und Organ-on-Chip-Modelle für die Wirkstofftestung und können Tierversuche reduzieren; langfristig sollen sie als funktionelle Implantate in die Klinik gelangen. Am KIT nutzen wir diese Techniken, um Babyherzklappen herzustellen. Herkömmliche Herzklappenprothesen wachsen nicht mit und müssen im Laufe der Kindheit in wiederholten Operationen ersetzt werden. Am KIT entwickeln wir daher Babyherzklappen aus veganem, tierfreiem Kollagen, die per 3D-Biodruck mit patienteneigenen Zellen besiedelt werden. Form und Materialeigenschaften werden so gestaltet, dass die Klappe den Druck- und Strömungsverhältnissen im kindlichen Herzen standhält und sich langfristig in körpereigenes Gewebe umbauen kann. Gemeinsam mit Klinikerinnen und Klinikern prüfen wir die Belastbarkeit der Klappen unter physiologischen Bedingungen in chirurgischen Trainingsmodellen. Der Vortrag zeigt, wie Biomaterialchemie, Zellbiologie und additive Fertigung zusammenwirken, welche Hürden auf dem Weg zum Implantat noch zu nehmen sind – und warum Ersatzteile aus dem Biodrucker künftig ein Standard der Medizin werden könnten.

 

 

Kurzbiographie ⊻

Prof. Dr. Ute Schepers studierte Chemie in Bonn und promovierte dort 1997 in Biochemie bei Prof. Konrad Sandhoff. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Harvard Medical School (1998–2000, in der Arbeitsgruppe von Tom Kirchhausen) leitete sie eine eigene Gruppe an der Universität Bonn und wechselte 2009 ans KIT, wo sie sich 2011 in Chemischer Biologie und Biochemie habilitierte. Seit 2015 ist sie Professorin für Chemische Biologie am Institut für Funktionelle Grenzflächen (IFG) des KIT, wissenschaftliche Sprecherin des KIT-Zentrums für Gesundheitstechnologien und Mitglied des KIT-Senats. Gastprofessuren führten sie an die Stanford University und die Université René Descartes in Paris. Ihre Forschung verbindet Chemische Biologie mit 3D-Gewebemodellen und autonomen Laborplattformen (Self-Driving Labs) für die Entwicklung von Gesundheitstechnologien.

 

Gender Data Gap bei Krebs

Donnerstag, 12. November 2026, 18 Uhr
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12

Prof. Dr. Dr. Sonja Loges
Leiterin der Abteilung Personalisierte Medizinische Onkologie, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

 

Abstract

Die Biologie von Männern und Frauen unterscheidet sich fundamental, Geschlechtschromosomen und -hormone spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede führen beispielweise zu einer höheren Erkrankungsrate bei Männern an den meisten Krebserkrankungen und auch zu unterschiedlichem Therapieansprechen bei Männern und Frauen. Trotz dieser wichtigen Unterschiede gibt es immer noch eklatante Datenlücken, da präklinische Forschung häufig das biologische Geschlecht von angewandten Modellsystemen nicht ausreichend berücksichtigt. In klinischen Studien werden Männer und Frauen in Bezug auf die Sicherheit und Effektivität gemeinsam betrachtet, so dass neue Medikamente entweder für beide Geschlechter oder gar nicht zugelassen werden. Hierbei entstehen große Datenlücken mit medizinischer Relevanz. Mein Vortrag wird einen Überblick über das Feld der geschlechtsspezifischen Onkologie geben mit einem Schwerpunkt auf Lungenkrebs, da sich bei dieser Erkrankung diese Unterschiede besonders ausgeprägt zeigen.

 

 

Kurzbiographie ⊻

Prof. Dr. Dr. Sonja Loges studierte Biochemie und Molekularbiologie an der Universität Hamburg, wo sie 2004 promovierte. Außerdem studierte sie Medizin am Universitätsklinikum Hamburg und schloss 2005 ihr Medizinstudium mit dem Doktor der Medizin ab. Sonja Loges absolvierte ihre Postdoc-Forschung im Labor von Prof. Peter Carmeliet am VIB-KU Leuven in Belgien, wobei sie sich auf Wechselwirkungen zwischen Tumor und Mikroumgebung sowie auf Angiogenese konzentrierte. Anschließend kehrte sie an das Universitätsklinikum Hamburg zurück und erhielt von der Deutschen Krebshilfe Fördermittel für ihre eigenständige Forschungsgruppe im Rahmen des Max-Eder-Programms. Sie absolvierte ihre Facharztausbildung und Facharztprüfungen in Hämatologie, Onkologie und Innerer Medizin und wurde 2015 Oberärztin. Sie leitete die Programme für Thoraxonkologie und Präzisionsonkologie in Hamburg und wurde 2016 im Rahmen des Heisenberg-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur ordentlichen Professorin berufen. Im Jahr 2018 erhielt sie einen ERC Starting Grant mit dem Schwerpunkt auf der Eliminierung der minimalen Residualkrankheit (MRD) bei soliden und hämatologischen Malignomen.

Im Jahr 2020 wurde sie zur Geschäftführenden Direktorin des DKFZ-Hector-Krebsinstituts und zur Inhaberin des Lehrstuhls für personalisierte Onkologie am Universitätsklinikum Mannheim der Universität Heidelberg sowie zur Leiterin der Abteilung für personalisierte medizinische Onkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg ernannt. Im Jahr 2021 übernahm sie zusätzlich die Position der wissenschaftlichen Direktorin des neu gegründeten Mannheim Cancer Center (MCC) in Mannheim. Sie ist Mitglied der Fakultät für metastasiertes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) und der Arbeitsgruppe für Präzisionsmedizin.

Im Bereich der Präzisions- und Thoraxonkologie leitet sie klinische Studien der Phasen 1 bis 3 und koordiniert zirkuläre translationale Forschungsprogramme mit Schwerpunkt auf zielgerichteten Therapien und Flüssigbiopsien, um Resistenzen zu überwinden und den Patienten eine personalisierte Behandlung zu ermöglichen.

 

Wenn KI Therapien empfiehlt: Wie gerecht ist die Medizin der Zukunft?

Donnerstag, 10. Dezember 2026, 18 Uhr 
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12

Dr. Dana Mahr
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

 

Abstract

Künstliche Intelligenz soll Diagnosen verbessern, Behandlungen personalisieren und Ärztinnen und Ärzte bei Therapieentscheidungen unterstützen. Digitale Patientenzwillinge versprechen sogar, mögliche Krankheitsverläufe und die Wirkung unterschiedlicher Behandlungen vorab zu simulieren. Doch worauf beruhen solche Empfehlungen? Und: für wen funktionieren sie tatsächlich?

Der Vortrag beleuchtet die Chancen und ethischen Spannungsfelder KI-gestützter Therapieberatung. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Verantwortung, Transparenz, Datenqualität und Gerechtigkeit: Was geschieht, wenn bestimmte Bevölkerungsgruppen in medizinischen Daten nicht ausreichend repräsentiert sind? Wie verändern algorithmische Empfehlungen das Verhältnis zwischen medizinischem Fachpersonal und Patientinnen und Patienten? Und wie können die Menschen, die von diesen Technologien betroffen sind, an ihrer Entwicklung und Gestaltung beteiligt werden?

Dabei soll es nicht um eine einfache Gegenüberstellung von medizinischem Fortschritt und technologischem Risiko gehen. Vielmehr möchte ich gemeinsam mit dem Publikum der Frage nachgehen, unter welchen Bedingungen KI zu einer menschenzentrierten, inklusiven und gesellschaftlich verantwortbaren Medizin der Zukunft beitragen kann.

 

 

Kurzbiographie ⊻

Dr. Dana Mahr ist Wissenschaftlerin am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Sie forscht an den Schnittstellen von Technikfolgenabschätzung, Wissenschafts- und Technikforschung, partizipativer Forschung und digitaler Gesundheit. Im Zentrum ihrer aktuellen Arbeit stehen die gesellschaftlichen und ethischen Folgen von Künstlicher Intelligenz und datenbasierter Medizin:  insbesondere digitale Patientenzwillinge, geschlechtsspezifische Datenlücken sowie Fragen nach Teilhabe, Verantwortung und Gerechtigkeit. Vor ihrem Wechsel an das KIT war sie an den Universitäten Genf und Lübeck tätig.

 

Humanoide Roboter: Verkörperte Künstliche Intelligenz als Assistenz in der Pflege

Donnerstag, 14. Januar 2027, 18 Uhr
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12

Prof. Dr. Tamim Asfour
Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

 

Abstract

Humanoide Roboter erleben derzeit enorme Fortschritte: Sie laufen, rennen, balancieren und lernen zunehmend selbstständig. Damit rückt eine Frage in greifbare Nähe, die angesichts des demografischen Wandels und des Personalmangels in der Pflege immer drängender wird: Können solche Systeme hier unterstützen? Der Vortrag zeigt anhand der am KIT entwickelten ARMAR-Roboter, wie KI-basierte humanoide Roboter fehlende Arbeitskräfte kompensieren können, indem sie Pflegekräfte bei wiederkehrenden, körperlich belastenden Tätigkeiten entlasten – nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als Assistenz, die Freiraum für die eigentliche zwischenmenschliche Pflege schafft. Dabei wird deutlich: Neben beeindruckenden Fortschritten bestehen weiterhin große Herausforderungen, etwa bei Manipulation, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit. Der Vortrag ordnet ein, was humanoide Assistenzroboter in der Pflege heute schon leisten können – und was noch Zukunftsmusik ist.

 

 

Kurzbiographie ⊻

Prof. Dr. Tamim Asfour ist Sprecher des Robotics Institute Germany (RIG) und Professor für Humanoide Robotik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er leitet das High Performance Humanoid Technologies Lab (H²T) am Institut für Anthropomatik und Robotik und ist der Entwickler der humanoiden Roboterfamilie ARMAR. Seine Forschung widmet sich der Entwicklung humanoider Robotersysteme, die Künstliche Intelligenz, Informatik und Mechatronik integrieren, um vielfältige Aufgaben in der realen Welt auszuführen und dabei von Menschen und aus Erfahrung zu lernen. Er Tamim war Gastprofessor am Georgia Institute of Technology, an der Tokyo University of Agriculture and Technology sowie an der National University of Singapore. Er ist IEEE Fellow, Editor-in-Chief der Robotics and Automation Letters (RA-L), Gründungs-Editor-in-Chief des IEEE-RAS Humanoids Conference Editorial Board sowie wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums „Information · Systeme · Technologien" (KCIST).

 

Maschinelles Lernen mit Routinedaten: Chancen und Herausforderungen

Donnerstag, 4. Februar 2027, 18 Uhr
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12

Michaela Hardt, PhD
Medizinisches Datenintegrationszentrum (meDIC) am Universitätsklinikum Tübingen

 

Abstract

 

 

 

Kurzbiographie ⊻

Michaela Hardt, PhD, ist Informatikerin und leitet das Medizinische Datenintegrationszentrum am Universitätsklinikum Tübingen. Sie studierte Informatik an der Universität des Saarlandes und promovierte an der Cornell University im Bereich Informatik zum Thema Data Privacy. Anschließend arbeitete sie als Software Engineer bei Twitter, Google und Amazon an Anwendungen des Maschinellen Lernens. Bei Google Brain entwickelte und trainierte sie multimodale Deep-Learning-Modelle für klinische Entscheidungssysteme und untersuchte deren Fairness und Erklärbarkeit. Am Universitätsklinikum Tübingen setzt sie diese Arbeit mit Gesundheitsdaten fort – von der Datenintegration bis hin zu Anwendungen des Maschinellen Lernens.

 

Effizienz in der Gesundheitsversorgung der Zukunft

Donnerstag, 18. Februar 2027, 18 Uhr
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12

Prof. Dr. Simon Reif
ZEW – Leibniz Institut für Europäische Wirtschaftsforschung

 

Abstract

Die nachhaltige Finanzierbarkeit des deutschen Gesundheitswesens ist eine zunehmend wichtige gesellschaftliche Herausforderung. Aktuell werden viele Reformvorhaben diskutiert um durch bessere Steuerung, intensivierte Digitalisierung und transparente Allokationsmechanismen sowohl die Effizienz im Ressourceneinsatz als auch die Versorgungsqualität zu steigern. Im Vortrag werden zuerst verschiedene aktuelle Reformvorschläge aus ökonomischer Sicht diskutiert. Im Anschluss werden die Herausforderungen der Innovationen im Gesundheitswesen für die Organisations- und Finanzierungslogik in unterschiedlichen Gesundheitssystemen aufgezeigt.

 

 

Kurzbiographie ⊻

Prof. Dr. Simon Reif ist Gesundheitsökonom und leitet die Forschungsgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ am ZEW Mannheim. Zudem ist er Professor für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmärkte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Mitglied im Munich Center for Health Economics and Policy (M-CHEP). Er studierte Volkswirtschaftslehre und Soziologie an der FAU Erlangen-Nürnberg, der University of Hull (UK) und der LMU München. Nach seiner Promotion an der FAU zum Angebot medizinischer Leistungen arbeitete er als Postdoktorand am RWI Essen sowie als Berater für Digital-Health-Start-ups. Seine Forschung liegt in den Bereichen Gesundheitsökonomie und angewandte Ökonometrie, mit einem Schwerpunkt auf den verhaltensbezogenen und institutionellen Aspekten der medizinischen Leistungserbringung, insbesondere darauf, wie die Digitalisierung die Gesundheitsversorgung beeinflusst.

 

 

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