Deep Democracy hands-on. Politik und Wissenschaft kontrovers diskutieren, Konfliktkompetenz methodisch stärken.

Inhalt

Wie gehen wir mit Spannungen, Polarisierung und leisen Stimmen in Diskussionen über Politik und Wissenschaft um? Dieses praxisnahe Seminar führt in Deep Democracy nach Arnold Mindell und die Lewis-Methode ein. Im Fokus stehen Mehrperspektivität, Minderheitsstimmen, Macht- und Rollenbewusstsein sowie „Voice“ und „No-Voice“. Die Teilnehmenden lernen, Gruppendynamiken wie Ausschluss oder Widerstand wahrzunehmen und zu benennen. In Übungen wie Check-in, Konflikt-Dialog und Rollenarbeit werden Spannungen als Ressource genutzt. Transfer in eigene Kontexte – Seminare, Initiativen, Forschung zu Klima, KI oder Gesundheit – ist zentral. Erfahrungsorientiert, dialogisch und reflexiv. 

 2-3 LP

Qualifikationsziele

·         Kennen zentraler Konzepte von Deep Democracy (Mehrperspektivität, Rolle von Minderheitsstimmen, Feld- und Rollenbewusstsein, „Voice“ und „No-Voice“).

·         Dynamiken wie Polarisierung, Ausschluss oder Widerstand in Gruppen erkennen

·         Anwendung in eigenen Kontexten: Seminardiskussionen, studentische Initiativen, Forschungsprojekten etc.

Voraussetzungen

Aktive Teilnahme und Bereitschaft zur Selbsterfahrung

VortragsspracheDeutsch
Organisatorisches

Anmeldung erforderlich unter: https://plus.campus.kit.edu/signmeup/procedures/6908