Vorlesung: Landschaftsmalerei in der Kunst der Frühen Neuzeit

Inhalt

Der Etablierung der Landschaftsmalerei als eigenständige Gattung im Laufe des 17. Jahrhunderts ging eine intensive Auseinandersetzung mit technischen und inhaltlichen Möglichkeiten voraus. Die Verbreitung der Perspektivmalerei begünstigte die zunehmende Gestaltung von Umweltdarstellungen, während die Wiederbelebung antiker Naturvorstellungen die Natur zum Co-Protagonistin des Bildgeschehens machte. In der Vorlesung werden die historischen Anfänge, die kulturellen Einflüsse sowie die europaweite Verbreitung der frühen Landschaftsmalerei behandelt – von Patinirs Weltlandschaften und Dürers Landschaftsaquarellen, über die frühesten autonomen Landschaftsbilder der Donauschule, bis hin zu den einflussreichen Motiven von Rubens, Poussin und Rembrandt.

VortragsspracheDeutsch