Roman und Medienwandel: Prosaromane des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit: 16. Jahrhundert

  • Typ: Vorlesung (V)
  • Lehrstuhl: Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung
  • Semester: WS 26/27
  • Zeit: Mi. 28.10.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)


    Mi. 04.11.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 11.11.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 18.11.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 25.11.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 02.12.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 09.12.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 16.12.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 23.12.2026
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 13.01.2027
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 20.01.2027
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 27.01.2027
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 03.02.2027
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 10.02.2027
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mi. 17.02.2027
    11:30 - 13:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 1
    50.19 InformatiKOM 1 (1)


  • Dozent: Prof. Dr. Mathias Herweg
  • SWS: 2
  • LVNr.: 5000072
  • Hinweis: Präsenz
Inhalt

Das 16. Jh. ist in der Geschichte des (deutschen wie europäischen) Romans ein Jahrhundert des Übergangs vom mittelalterlich-frühneuzeitlichen Erzählen zum Roman der Moderne. Kaum ein Text repräsentiert die Doppelgesichtigkeit der Epoche stärker als das sog. Faustbuch von 1587, die 'Historia von D. Johann Fausten', einer der größten, auch internationalen, Bucherfolge der deutschen Literatur mit Fernwirkungen bis Goethe, Friedrich von Murnau (im Film) und Thomas Mann. Dieses Werk und sein Umfeld bilden ein Zentrum der Vorlesung, ein zweites ist die gesamteuropäische Tradition zyklischer und Schwankromane, die im Eulenspiegel- und Lalebuch ihre prominentesten Vertreter hat (die Lalen sind die späteren Schildbürger).

Die Sitzungen verfolgen neben der dichten Analyse der zentralen Stoffe, Autoren und Texte auch die poetologischen und medialen Voraussetzungen und die internationalen und interkulturellen Bezüge.

Studien- und Prüfungsleistung: Klausur (nach Maßgabe des MHB; nähere Hinweise in der Veranstaltung). Prüfungsleistung: vgl. begleitender MA-Kurs.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich über ILIAS und CMS für die Veranstaltung an.

VortragsspracheDeutsch
Literaturhinweise

Literatur

Ausgaben: Die 'Klassiker' gibt es gut kommentiert in Einzelausgaben (etwa bei Reclam) oder in der Anthologie von Müller, Jan-Dirk (Hg.): Romane des 15. und 16. Jahrhunderts. Nach den Erstdrucken mit sämtlichen Holzschnitten. Frankfurt a. M. 1990.

Forschung (als erstes stets VL-/Verf.-Datenbank-Einträge konsultieren!): Bamberger, Gudrun: Poetologie im Prosaroman: Fortunatus - Wickram – Faustbuch. Würzburg 2021; Meid, Volker: Die deutsche Literatur im Zeitalter des Barock. Vom Späthumanismus zur Frühaufklärung 1570-1740, München 2009.