Prof. Dr. Senja Post im September 2026 auf zwei Tagungen in der Schweiz

Wissenschaft als Quelle für Argumente, nicht für Sachzwänge von Politik – Prof. Dr. Senja Post rät auf Kriminologentagung und der Spiez CONVERGENCE zum Umgang mit wissenschaftlicher Erkenntnis in gesellschaftlichen Kontroversen

Prof. Dr. Senja Post sprach im September mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Möglichkeiten und Wirkungen von Wissenschaftskommunikation in politisch aufgeladenen Sachdebatten. Am 5. September 2026 war sie Gast einer Podiumsdiskussion auf der KrimG Tagung in Bern – der Jahrestagung der Kriminologischen Gesellschaft. Hier ging es um öffentliche Interpretationen statistischer Zusammenhänge zwischen Migration und Kriminalität, wie sie beispielsweise aus der jährlichen Polizeistatistik abgeleitet werden.

Vom 6. bis 9. September 2026 war Prof. Post Gast auf der zweijährlichen Spiez CONVERGENCE – einer Tagung zur Diskussion des Dual Use neuer Erkenntnisse aus der biologischen und chemischen Forschung. Hier hielt sie einen Vortrag zum Thema „Science Communication in Times of ‘Fake News’“.

Zu beiden Themen riet sie Forschenden, Medienschaffenden sowie Politikerinnen und Politikern, wissenschaftliche Sachverhalte von politischen Schlussfolgerungen transparent zu trennen – wissenschaftliche Erkenntnisse in politischen Debatten als Argumente, nicht aber als zwingende Beweise für bestimmte politische Entscheidungen anzuführen.